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John Deere

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zurück zur Übersicht - 15. Januar 2010

HarvestLab – jetzt mit DLG Zertifizierung!

Gemeinsam mit der Firma Carl Zeiss in Jena hat John Deere 2006 die erste online Feuchtemessung auf einem Feldhäcksler vorgestellt. Der dazu eingesetzte Sensor nutzt die Nahinfrarot- (NIR) Technik, die mit einem Spektrometer und einer Lichtquelle arbeitet. Im Laborwesen wird diese Technologie bereits seit vielen Jahren stationär eingesetzt. Ganz neu waren jedoch der Einsatz auf einer mobilen Arbeitsmaschine und die Erforschung exakter Kalibrierkurven, die im laufenden Gutstrom die Erntegutbestandteile analysiert. Dies ist sinnvoller, weil die Bedingungen im Feld sehr stark variieren. Diese Technik kann im Sekundentakt Trockensubstanz- (TS) Unterschiede erkennen und gleichzeitig vollautomatisch die Schnittlänge des Häckslers dem sich ändernden TS-Gehalt anpassen. Vorteile für den Kunden: das Material lässt sich optimal verdichten; Sickersaftverluste und Nacherwärmung können durch ein homogeneres Häckselgut vermieden werden. Pro Sekunde nimmt der NIR-Sensor 17 Messungen vor, aus denen ein Durchschnittswert mit bis zu 3.600 Messungen pro Stunde gebildet wird. Diese hohe Anzahl von Messungen wird erforderlich, weil das Material den Sensor im laufenden Gutstrom mit Geschwindigkeiten von bis zu 200km/h passiert. In der Ernte 2009 hat die DLG die Messgenauigkeit des Systems in drei Maissorten überprüft. Dabei wurden jeweils 10 Anhänger pro Sorte gehäckselt und aus jedem Anhänger 10 Mischproben mit Hilfe von jeweils 50 Einstichen gezogen. Der Durchschnittswert dieser 10 Mischproben wurde dann im Trockenschrank gemessen und dem Ergebnis aus dem Feldhäcklser je Anhänger gegenübergestellt.


 



Vorteile der NIR-Technologie: • 3.600 Messungen pro Stunde • sehr hohe Genauigkeit auch bei entsprechend hohen Gutgeschwindigkeiten (von bis zu 200 km/h) • Anzahl der Messungen eliminiert den Probenahmefehler • Gemeinschaftsentwicklung mit der Firma Carl Zeiss Jena Was macht diese Technik so genau: • Nutzung der Nahinfrarot Spektroskopie • Einsatz der richtigen Kalibrierkurven HarvestLab ist einsetzbar in Gras/Mais/GPS/Luzerne Testkriterien: 1. Gegenüberstellung von HarvestLab (Displayanzeige, 3.600 Messungen pro Stunde) und dem Trockenschrank 2. Im Schnitt unter 2% Abweichung gegenüber dem Trockenschrank pro Testlauf (3) notwendig 3. Keine Einzelmessung von 30 mit einer Abweichung von 3% oder mehr Testergebnis: 1. Im Schnitt jeder der 3 Sorten war die Abweichung unter 2%! 2. Die mobile Genauigkeit liegt damit deutlich höher als bei einer normalen Trockenschrank Methode, da die Werte den exakten Schnitt eines jeden Anhängers/Silos/Kunden darstellt. Dem Ergebnis entsprechend hat der mit HarvestLab ausgerüstete John Deere Feldhäcksler im DLG-Fokustest die Anforderungen für die Zertifizierung erfüllt. Damit eliminiert diese Technik durch vollautomatische Messung (3.600 Mal pro Stunde) die Probenahme von Hand als bisher größte Fehlerquelle. Gleichzeitig eignet sich diese Technik als verlässliche und geprüfte Abrechnungsmethode, um exakte Informationen über den Energiegehalt, die Sortenwahl und –qualität bzw. den Energieertrag pro Hektar zu gewinnen. Außerdem dienen diese Werte als Abrechnungsgrundlage für den Einkauf von Rohstoffen. Das System ist für Mais, Gras, GPS und Luzerne gleichermaßen einsetzbar und arbeitet vollautomatisch ohne Kalibrierung. Anhand der gewonnen Daten lassen sich Trockenmasseerträge exakt erfassen und je nach Kundenwunsch pro Feld, pro Anhänger oder pro Kunde auswerten.

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